Zugang zu stillen Gruppen in Beteiligungsprozessen

Wer sind sogenannte „stille Gruppen“, die sich wenig in Beteiligungsprozesse einbringen? Wie können wir auf diese Menschen zugehen und sie für Beteiligung gewinnen? Welche Fallstricke gibt es und wie können wir sie überwinden? Diesen Fragen geht Petra Schmettow in einem Diskurspapier nach.

Die Klischees über Bürgerbeteiligung sind bekannt: „An solchen Prozessen beteiligen sich häufig nur Vertreter der gut situierten Mittelschicht, Männer eher als Frauen, Rentner, die viel Zeit haben.“ Dass in diesen Behauptungen ein Fünkchen Wahrheit steckt zeigen Umfragen über die Teilnehmerzusammensetzung bei Beteiligungsprozessen. Die Allianz für Beteiligung möchte als Netzwerk für Bürgerbeteiligung auch die Menschen erreichen, die sich bisher offensichtlich weniger einbringen. Deshalb hat sie sich in ihrer Veranstaltung am 13. November 2013 folgenden Fragen gewidmet: Wer sind sogenannte „stille Gruppen“, die sich wenig in Beteiligungsprozesse einbringen? Wie können wir auf diese Menschen zugehen und sie für Beteiligung gewinnen? Welche Fallstricke gibt es und wie können wir sie überwinden?
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Petra Schmettow, Mitbegründerin und Vorstand des forums für internationale entwicklung + planung, berichtet dazu über ihre Erfahrungen als Angestellte der Verwaltung in Esslingen, dort war sie als Quartiersmanagerin tätig. Konkret bezieht sie sich auf das Programm „Soziale Stadt“, mit dem die Stadt Esslingen von 2002-2011 im Stadtteil „Pliensauvorstadt“ Bürgerbeteiligung zum Städtebau, zur Quartiersentwicklung und zu sozialen Programmen durchgeführt hat. Dieser Stadtteil hat rund 6.000 Einwohner, der Ausländeranteil beträgt ca. 35%.

Mehr dazu hier: http://allianz-fuer-beteiligung.de/fileadmin/Dokumente/Diskurspapiere/Diskurspapier_Stille_Gruppen.pdf

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