Jugenddialog zur 23. Weltklimakonferenz

Anlässlich der 23. Weltklimakonferenz veranstaltete das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zeitgleich drei Jugenddialoge in Bochum, Nürnberg und Eberswalde. Insgesamt beteiligten sich rund 200 junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren. Sie diskutierten einen Tag lang intensiv und engagiert über ihre Einschätzungen und Lösungsvorschläge zu Klimawandel und Klimaschutz in Deutschland und auf der Welt. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Der Klimawandel und seine Folgen stellen eine der größten Herausforderungen unserer heutigen Zeit dar. Der Einfluss der Menschheit auf die Erderwärmung nimmt stetig zu, Naturkatastrophen werden immer gravierender, Inselstaaten wie die Fidschi-Inseln kämpfen um ihre Existenz. Regierungsvertreterinnen und -vertreter fast aller Staaten der Welt kommen daher jedes Jahr zur Weltklimakonferenz, Conference of the Parties (COP), zusammen, um dort wichtige Entscheidungen zur Klimapolitik und zur Zukunft des Planeten zu treffen. Damit nicht nur Politiker und Experten über die Zukunft des Weltklimas diskutieren, hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) anlässlich der 23. Weltklimakonferenz in Bonn junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren zu einem Jugenddialog eingeladen, um gemeinsam über Klimaschutz und Klimapolitik zu diskutieren. Vor allem die heute junge Generation wird vom Klimawandel und seinen Folgen besonders betroffen sein. Daher soll durch den Jugenddialog die Perspektive gerade von jungen Menschen auf Klimawandel, Klimaschutz und Klimapolitik sichtbar gemacht werden. In dem Dialogprozess beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer deshalb mit  folgenden Fragestellungen:
– Welche Ideen haben junge Menschen, den Folgen des Klimawandels zu begegnen?
– Welche Maßnahmen halten sie für besonders wichtig?
– Welchen Beitrag sind sie selbst bereit zu leisten?
– Und wie können junge Menschen besser in Klimaschutz und Klimapolitik einbezogen werden?
Die Aussagen zu ihren Einstellungen zu Klimawandel und Klimapolitik und die Ideen und Empfehlungen der rund 200 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus drei Dialogveranstaltungen sollen die Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung der deutschen Klimapolitik auf nationaler Ebene erweitern sowie Politik und andere – auch internationale – Entscheidungsträger für die Ideen, Bedürfnisse und Ansichten der jungen Generation sensibilisieren. Einige Ergebnisse sollen zudem konkrete Anregungen geben, wie junge Menschen und ihre Perspektiven stärker in die nationale und internationale Klimapolitik einbezogen und sie wirksamer daran beteiligt werden können.

Download der Ergebnisse: https://www.cop23.de/fileadmin/Daten/PDF/jugendreport_ukuz_bf.pdf

Die Abschlussveranstaltung zum Jugenddialog findet am 15. Mai in Berlin statt.

Am 15. Mai 2018 findet in Berlin die Abschlussveranstaltung zum Jugenddialog zur 23. Weltklimakonferenz mit Staatssekretär Jochen Flasbarth statt. Unter dem Titel “Unser Klima! Unsere Zukunft – Rückschau und Perspektiven” diskutieren Vertreterinnen und Vertreter von Wirtschafts-, Umwelt- und kommunalen Spitzenverbänden die Ergebnisse des Jugenddialogs.

Download des Programms und Anmeldung hier: https://www.cop23.de/jugend/jugenddialog/

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