Guidelines für gelingende ePartizipation Jugendlicher

Wer Jugendliche effektiv an einem ePartizipationsprozess beteiligen möchten, sollte eine Reihe von Faktoren bei der Planung berücksichtigen. Die IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. hat dazu Guidelines für Fachkräfte der Jugendarbeit, politische Entscheidungsträger, Jugendliche, Jugendverbände und Verwaltungen veröffentlicht.

Jede Gesellschaft benötigt Beteiligung junger Menschen, um sich weiter zu entwickeln und um das gesellschaftliche Zusammenleben nachhaltig zu verbessern. Durch das Internet entstehen neue Möglichkeiten politischer Willensbildung und Mitgestaltung, die gerade für junge Menschen Chancen zu mehr gesellschaftlicher Beteiligung bergen. Umso wichtiger ist es deshalb, dass sich diese neuen Möglichkeiten in ihren Formaten, ihrer Sprache und ihrer konkreten Ausgestaltung an den Lebenswelten, Ressourcen und Kommunikationsgewohnheiten junger Menschen ausrichten, um Beteiligungsmöglichkeiten für möglichst viele zu eröffnen und so auch einer digitalen Spaltung entgegenzuwirken.
Junge Menschen verstehen digitale Medien und soziale Netzwerke als selbstverständlichen Teil ihrer Alltagswelt: Es entstehen neue Formen der Kommunikation, neue Räume, um Erfahrungen auszutauschen, und neue Methoden, mit denen die Menschen ihre Meinung äußern und sich Gehör verschaffen. Aber zur Verbesserung der Wirksamkeit der Beteiligung junger Menschen besteht weiterer Entwicklungs- und Erprobungsbedarf. Dabei ist es wichtig, den Blick über die nationalen Grenzen hinaus zu weiten, und im europäischen und internationalen Kontext innovative Ansätze netzbasierter Beteiligung für Jugendliche zu identifizieren und weiterzuentwickeln.

Download der Guidelines hier: https://www.ijab.de/uploads/tx_ttproducts/datasheet/Guidelines_eParticipation_dt.pdf

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