Reallabore, Living Labs und Citizen Science-Projekte

Über Reallabore, Living Labs und Citizen Science-Projekte in Europa informiert eine Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages.

Als Reallabor (englisch: living lab) wird eine neuartige Kooperation zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft bezeichnet, die das gegenseitige Lernen in einem experimentellen Umfeld ermöglicht. Über seine klassische natur- und ingenieurwissenschaftliche Bedeutung hinaus wird der Begriff des Labors auf einen sozialen Kontext erweitert. Es wird erwartet, dass dann die wissenschaftlichen Erkenntnisse von Politik und Wirtschaft aufgenommen und weiterentwickelt werden.
Unter „Citizen Science“ wird die aktive Beteiligung der Bevölkerung an wissenschaftlicher Forschung in Form von intellektueller Mitarbeit, lokalem Wissen oder Bereitstellung von Mitteln und Ressourcen verstanden. Die Beteiligung erfolgt freiwillig durch Einzelpersonen, Gruppen oder Netzwerke. Herkömmliche Methoden der Forschung wären vielfach zu teuer oder zu zeitaufwändig.
Die verschiedenen Begrifflichkeiten sind nicht immer klar voneinander unterscheidbar. Je nach Staat und inhaltlicher und organisatorischer Zielsetzung sind Unterschiede und Überschneidungen sowohl bei der Methodik als auch bei der Umsetzung möglich.

Download hier: https://www.bundestag.de/blob/563290/9d6da7676c82fe6777e6df85c7a7d573/wd-8-020-18-pdf-data.pdf

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