Bürgergutachten zum Integrierten Umweltprogramm 2030

Ein Bürgergutachten zum Integrierten Umweltprogramm 2030 wurde 2016 im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in einem mehrstufigen Verfahren online und in Präsenzveranstaltungen erarbeitet.

Parallel zur Erarbeitung des Integrierten Umweltprogramms 2030 (IUP 2030) wurde ein Bürgerdialog durchgeführt. Im Zentrum stand die Frage: „Ökologisch zukunftsfähig: Wie wollen wir 2030 leben, wirtschaften und arbeiten? Wie gelingt uns gemeinsam der Weg dorthin?“. Ziel war es, die lebensnahe Perspektive von Bürger/-innen zu relevanten Umweltfragen einzuholen, um diese in Form von Vorschlägen in das neue Programm einfließen zu lassen.
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In sechs Städten (Leipzig, Düsseldorf, Freiburg, München, Hannover und Berlin) wurden zwischen dem 23.01.2016. und dem 20.04.2016 Bürgerräte durchgeführt. Einer dieser Bürgerrate fokussierte speziell auf Jugendliche und wird in der Folge als „Jugendrat“ bezeichnet.
Ein Bürgerrat besteht aus jeweils zwei Veranstaltungen:
• Bürgerrat: eine 1,5 tägige nicht öffentlichen Veranstaltung mit 12-16 zufällig ausgewählten Teilnehmerinnen.
• Bürgerumweltforum: eine zeitnah an den Bürgerrat anschließende, dreistündige öffentlichen Veranstaltung, zu der breit eingeladen wurde und an der jeweils ca. 80 Personen teilgenommen haben. Hier wurden die – von den Bürgerräten selbst präsentierten – Ergebnisse diskutiert.
Zusätzlich wurde ein zweiteiliger Online-Dialog durchgeführt, der aus einem geschlossenen Online-Rat mit 25 zufällig ausgewählten Bürger/-innen und einem anschließenden öffentlichen Online-Umweltforum mit über 1000 Beiträgen bestand.

Download der Gesamtdokumentation: http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Strategien_Bilanzen/umweltprogramm2030_bf.pdf

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