Rückbau eines Forschungsreaktors

Über die Voraussetzungen für Bürgerbeteiligung am Beispiel des Dialogs um den Rückbau des Forschungsreaktors in Geesthacht informiert Silke Freitag in einem Aufsatz aus dem Jahr 2014.

Bürgerdialoge sind en vogue. Bei weitem nicht alle jedoch gelingen: Da verweigern Initiativen von Anbeginn einen angebotenen Dialog, weil sie ihn als „Beteiligungs-Farce“ ansehen, oder verlassen ein Dialog-Forum im Verlauf des Prozesses. Von Behörden und Unternehmen angebotene „Bürgerdialoge“ sind leider in der Praxis zum Teil schlicht ein anderes Wort für einseitige „Bürgerinformation“.
In Geesthacht ist es dagegen gelungen, dass ein Betreiber im Rahmen eines freiwilligen Dialogs einvernehmlich mit AnwohnerInnen sowie regionalen und überregionalen Anti-Atom-Initiativen einen Stilllegungsantrag gestellt hat und eine Übereinkunft über eine Zusammenarbeit mit einer kontinuierlichen Begleitgruppe geschlossen hat. Über Jahre sollen nun der Rückbau der Atomanlagen sowie der weitere Umgang mit dem Atommüll im Konsens vonstatten gehen. Wie kann so etwas gelingen?

Fortsetzung hier: https://www.hzg.de/imperia/md/content/hzg/presse/d/ruckbau_eines_forschungsreaktors-_silke_freitag.pdf

Einen Bericht zu dem Beteiligungsverfahren von Dirk Seifert, Mitglied der Begleitgruppe, findet sich hier: http://umweltfairaendern.de/2016/09/leise-aber-erfolgreich-konsensorientierter-dialog-zur-stilllegung-der-atomforschungsanlage-in-geesthacht/

Zur Online-Plattform “HZG im Dialog” geht es hier lang: https://www.hzg.de/public_relations_media/hzg_im_dialog/index.php.de

drucken