Ehrenfelder Raddialog

Mit Bürgerbeteiligung wurde im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ein Radverkehrskonzept entwickelt. Jetzt liegt der Abschlussbericht des Düsseldorfer Instituts für Internet und Demokratie vor.

Der Ehrenfelder Raddialog bildet den Auftakt eines umfangreichen Verfahrens zur Entwicklung des Radverkehrskonzepts Ehrenfeld, in dem sinnvolle Maßnahmen zur Verbesserung der Radinfrastruktur in einem engen Dialog zwischen Fachverwaltung, Bezirksvertretung, fachlichen Gutachten sowie Bürgerschaft und Verbänden entwickelt werden sollen. Die Vorschläge des Raddialogs fließen in die Entwicklung dieses Radverkehrskonzepts ein. Dafür hat das Team des Fahrradbeauftragten der Stadt Köln ein Planungsbüro beauftragt, die Beiträge aus dem Raddialog zu sichten und die wesentlichen Erkenntnisse im Entwurf zu berücksichtigen.
Das Radverkehrskonzept selbst soll spätestens 2019 durch die Bezirksvertretung Ehrenfeld beschlossen werden. In diesem Radverkehrskonzept werden Maßnahmen zur Erreichung der Ziele aufgeführt, die entweder als Arbeitsprogramme oder als konkrete Einzelplanungen in unterschiedlichen Zeithorizonten aufgelistet sind. Zur Planung der konkreten Maßnahmen wird immer wieder auf die Beiträge des Raddialogs zurückgegriffen werden.

Dieser Abschlussbericht hat das Ziel, die Beiträge des Beteiligungsverfahrens möglichst umfassend und ausgewogen darzustellen, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die dargestellten Positionen gehen auf Teilnehmende des Beteiligungsverfahrens zurück und spiegeln nicht notwendigerweise die Positionen des Verfassers oder von Politik und Verwaltung wieder. Der Bericht wurde verfasst von Tobias Escher vom Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie (DIID), das den Raddialog intensiv wissenschaftlich begleitet hat (siehe auch den Hintergrund zum wissenschaftlichen Begleitprojekt).

Download des Berichts hier: https://diid.hhu.de/wp-content/uploads/2018/05/Ehrenfelder-Raddialog-Abschlussbericht.pdf

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