Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in der digitalen Gesellschaft

Mit der Nutzung webbasierter Medien in der Stadtentwicklung und der Frage, welche Auswirkungen ihr Einsatz auf Planungsprozesse, Akteurskonstellationen und Teilhabemöglichkeiten hat, beschäftigt sich eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Sie zeigt Handlungsoptionen auf, wie eine partizipative Stadtentwicklung mittels webbasierter Medien weiter gefördert werden kann.

Wenn Bürgerinnen und Bürger bei städtischen Projekten mitdiskutieren oder eigene Initiativen starten, sich über Planungen informieren oder Beschwerde dagegen einlegen, dann geschieht dies heute immer häufiger auch online. Inzwischen ist das Internet in der Stadtentwicklung zu einem wichtigen Medium geworden, das neue Wege in der Kommunikation zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung eröffnet hat. Partizipation 2.0, Transparenz 2.0 oder Kollaboration 2.0 sind die Schlagworte in der aktuellen Diskussion.
All das klingt verheißungsvoll, doch auch diese Entwicklung ist nicht frei von Ambivalenzen und wirft so manche Frage auf: Entstehen durch das Internet tatsächlich neue Möglichkeiten, an der Gestaltung unserer Städte mitzuwirken und Planungs- und Entscheidungsprozesse zu beeinflussen? Lassen sich über die digitalen Kanäle breite Bevölkerungskreise erreichen? Welche Ressourcen und Kompetenzen braucht es eigentlich, damit Beteiligung im Internet auch funktioniert?

Download der Studie hier: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BBSROnline/2017/bbsr-online-28-2017-dl.pdf;jsessionid=525DB49BE73F02BB5315A62EAFA3484A.live21304?__blob=publicationFile&v=4

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