Konsultation

Onlinegestützte Bürgerhaushalte

„Denn wer hat, dem wird gegeben“. Unter diesem Motto haben Dennis Frieß und Johanna Schade eine Analyse zur demokratischen Funktionalität von onlinegestützten Bürgerhaushalten vorgelegt.

Die Einführung von E-Partizipationsformaten reflektiert die Hoffnung auf eine ‚bessere‘ Demokratie, die erfüllt, aber auch enttäuscht werden kann. Der Beitrag macht einen Vorschlag, wie man den Erfolg von E-Partizipationsprojekten aus einer demokratischen Nutzerperspektive evaluieren kann. Dafür wurden demokratische Erfolgskriterien aus partizipatorischen Demokratietheorien abgeleitet, operationalisiert und mittels einer Onlinebefragung unter 886 Teilnehmern onlinegestützter Bürgerhaushalte getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten in dem E-Partizipationsangebot durchaus demokratiefördernde Effekte erkennen. Vor allem personenbezogene Faktoren wie politisches Vertrauen, Zufriedenheit mit der Stadtpolitik oder politisches Interesse beeinflussen die Zustimmung zu den demokratieförderenden Effekten.

Download des gesamten Textes: https://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/fileadmin/Redaktion/Institute/Sozialwissenschaften/Kommunikations-_und_Medienwissenschaft/Eilders/Beitrag_Friess_Schade_Wer_hat_dem_wird_gegeben.pdf