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Wann das Volk recht hat und wann es irrt

Nach einer Volksabstimmung wird oftmals kontrovers diskutiert, ob das Volk richtig entschieden hat. Thomas Milic untersucht diese Frage für die Schweiz, indem er sich mit „Determinanten des Correct Voting“ beschäftigt.

Die Frage, ob das Volk richtig entschieden habe, wird nach Abstimmungen oftmals kontrovers diskutiert. Mit Hilfe des Konzepts des „Correct Voting“ wird im vorliegenden Beitrag versucht, den Grad der Übereinstimmung zwischen den Präferenzen der Stimmbürger und Stimmbürgerinnen und ihrem Entscheid zu messen. Dabei zeigt sich, dass die Stimmbürgerschaft ausgerechnet bei jenen Sachfragen überdurchschnittlich korrekt stimmt, wo dies am stärksten bezweifelt wird: Bei hochemotionalen, umstrittenen Vorlagen aus dem Bereich der Migrations- und Aussenpolitik. Bei wenig konfliktiven Sachfragen, die meist Teil einer Multipack-Abstimmung sind, liegt der Anteil korrekter Entscheide hingegen vergleichsweise tief. Geld verfälscht den Abstimmungsausgang zudem kaum. Die Kampagnenausgaben sind aber nicht unbedeutend: Je höher die Kampagnenintensität, desto korrekter der Entscheid.

Mehr dazu hier: https://www.zdaarau.ch/dokumente/SB-11-CorrectVoting-ZDA.pdf