Gesellschafts-Forum im Kunstgewerbemuseum
Wie können öffentliche Kultureinrichtungen zu demokratischeren und inklusiveren Orten werden? Wie kann tatsächliche Teilhabe und Partizipation aussehen? Wer kommt ins Museum und wer (warum) nicht? Welche Stimmen und Meinungen werden gehört, gezeigt und welche nicht? Diesen Fragen ging ein Pilotprojekt des Kunstgewerbemuseums in Schloss Pillnitz gemeinsam mit der Bundeskunsthalle Bonn nach.
An zwei Wochenenden kamen 33 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus Dresden und dem umliegenden Pirna, Radeberg und Oschatz im Museum zusammen. Parallel fand dieser Prozess mit Bonner Bürger*innen in der Bundeskunsthalle statt. Aufgabe beider Gruppen war es, Ideen und Empfehlungen für ein Museum mit mehr Teilhabe zu entwickeln. Die Veranstaltungen waren geprägt von Fragen an die Arbeit im Museum selbst, sowie Diskussionen zu aktuellen, gesellschaftlichen Themen und kritischem sowie kreativem Output. Die von den Teilnehmenden ausgearbeiteten Ideen und Empfehlungen für das Kunstgewerbemuseum reichten von Vorschlägen zur aktiveren und persönlichen Zusammenarbeit mit dem Museum und seinen Mitarbeitenden hin zum Wunsch nach breiteren Vermittlungsangeboten oder räumlichen (Um-)Gestaltungsmöglichkeiten. In der Ausstellung „Für Alle! Demokratie neu gestalten“ werden die Ergebnisse des Prozesses anschaulich erfahrbar gemacht und sollen auch andere Kulturschaffende dazu inspirieren, Orte der Begegnung und Mitgestaltung zu werden.
Download hier: https://kunstgewerbemuseum.skd.museum/forschung/gesellschafts-forum/