Forschung/Evaluation

Öffentlichkeitsbeteiligung in der Stadtentwicklung

Die Öffentlichkeitsbeteiligung in all ihren Facetten und Wirkungen hinterfragt Klaus Selle. 

Die „kritische Wiederdurchsicht“ zur Öffentlichkeitsbeteiligung in der Stadtentwicklung umfasst drei Schritte:
Abschnitt A ist der Auseinandersetzung mit konzeptionellen Ausgangspunkten und aktuellen Rahmenbedingungen des Beteiligens gewidmet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Spezifika der Öffentlichkeitsbeteiligung in Prozessen der (raumbezogenen) Stadtentwicklung.
In Abschnitt B wird dann eben diese Praxis der Stadtentwicklung auf den Prüfstand gestellt. Die erste einfache Frage lautet: Decken sich hier Anspruch und Wirklichkeit der Öffentlichkeitsbeteiligung? Die zweite ist komplizierter: Falls nein, handelt es sich dann um Defizite der Praxis oder erweisen sich die Ansprüche als unrealistisch?
Im Ergebnis wird deutlich: Es gibt tatsächlich viele offene Fragen – alte wie neue. Um aber nicht nur mit Fragezeichen zu enden, sollen doch auch erste Folgerungen zur Diskussion gestellt werden (Abschnitt C): Zunächst geht es um Anstöße für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Beteiligungsprozessen. Danach wird die Praxis in den Blick genommen und auf Aspekte aufmerksam gemacht, die vor Ort besonderer Beachtung bedürften. Und zu guter Letzt wird die „Re-Vision“ beim Wort genommen – und der Blick nach vorn mit der Erinnerung an das Ideal der Bürgerkommune verbunden, das seine Wurzeln bereits im 14. Jahrhundert hat.

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