Wie wird in einer planenden Verwaltung die Rolle von Bürger:innen in Planungsprozessen gedeutet? Dieser Frage geht Lea Fischer in ihrer Dissertation „Die Erwartungen hinter Bürgerbeteiligung. Planende Verwaltungen und die Konstruktion der Bürger:innenrolle in Planungsprozessen: eine transformative Forschungsarbeit“ nach.
Die Dissertation untersucht, wie Mitarbeiter:innen kommunaler Planungsverwaltungen die Rolle von Bürger:innen in Planungsprozessen interpretieren. Im Mittelpunkt steht die Perspektive derjenigen, die in kleinen Mittelstädten (NRW) direkt mit Bürger:innen interagieren. Auf Basis der Theorie organisationaler Sinnerzeugung wird mit Experteninterviews, Gruppendiskussionen und Beobachtungen rekonstruiert, wie Planer:innen das Verhalten von Bürger:innen durch den Filter ihrer Rollenerwartungen wahrnehmen und bewerten.
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