Umfeldanalyse zur Gleichstromverbindung A-Nord

Was bewegt die Menschen in Niedersachsen und im Rheinland, wenn sie mit den Planungen für eine neue Stromleitung konfrontiert werden? Diese Frage beantwortet eine Umfeldanalyse der Fa. IKU_DIE DIALOGGESTALTER im Auftrag des Übertragungsnetzbetreibers Amprion.

Eine Hauptschlagader der Energiewende ist der Korridor A – eine neue Gleichstromverbindung, die Windstrom aus dem Norden Niedersachsens nach Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg transportiert. Die Verbindung teilt sich in zwei Abschnitte: A-Nord und Ultranet. Der nördliche Teil reicht von Niedersachsen bis ins Rheinland. (…) Die Planungen für A-Nord stehen noch am Anfang. Den Antrag für die Bundesfachplanung (gemäß §6 NABEG) möchte Amprion im Frühjahr 2018 bei der Bundesnetzagentur einreichen. Das Jahr 2017 steht daher ganz im Zeichen der Frage, welche Trassenkorridore zwischen den Netzverknüpfungspunkten im Raum Emden und im Rheinland infrage kommen. Gesucht wird am Ende eine möglichst kurze Verbindung, die gleichzeitig nachteilige Auswirkungen auf die Bevölkerung und auf die Umwelt minimiert. Zurzeit konzentrieren sich die Planer auf die Analyse des vorläufigen Untersuchungsraums.
(…)
Im Oktober 2016 hat Amprion Gebietskörperschaften und Verbände im vorläufigen Untersuchungsraum zunächst mit einem Faltblatt über das Projekt A-Nord informiert. Anschließend suchte das Projektteam den persönlichen Kontakt zu einem Querschnitt von Multiplikatoren („Stakeholder-Gespräche“). Der vorliegende Bericht bündelt die Ergebnisse dieser Gesprächstermine. Die gewonnenen Erkenntnisse sind für die fachliche Planung und die Projektkommunikation sehr wertvoll.

Download hier: https://www.a-nord.net/sites/default/files/mediathek/a-nord_bericht_zur_umfeldanalyse.pdf

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