Armut begegnen – gemeinsam handeln

Wie kann Armut vorgebeugt werden? Wie wirkungsvoll sind die Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut? Was brauchen und wollen die betroffenen Menschen? Was kann Politik ändern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein mehrstufiger Bürgerbeteiligungsprozess des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz.

Von Februar bis September 2017 führen Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Staatssekretär David Langner „Praxisgespräche“, die dazu dienen, vor Ort über Armutsproblematiken und Armutsprävention zu sprechen sowie die Lebenswirklichkeit und die Erwartungen der Betroffenen und sozialen Akteure kennenzulernen. Im Zentrum steht dabei das persönliche Gespräch mit den Menschen, die in prekären Verhältnissen leben.
Daran schließen sich sechs Beteiligungsforen in unterschiedlichen Regionen von Rheinland-Pfalz an. Die Beteiligungsforen sollen einen Anstoß zur gemeinsamen Entwicklung von regionalen und überregionalen Lösungen zur Armutsbekämpfung und deren Umsetzung geben. Sie dienen der landesweiten Bekanntmachung des Beteiligungsprozesses und der Vernetzung der sozialen Akteurinnen und Akteure vor Ort. Herzlich eingeladen sind Verantwortliche der öffentlichen Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen sowie Akteurinnen und Akteure aus sozialen Einrichtungen und Diensten, der Arbeit mit Familien, Kindern, Jugendlichen und Senioren.
In den sich anschließenden örtlichen Beteiligungsworkshops wird es darum gehen, im Netzwerk konkrete Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Gemeinsam mit interessierten Kommunen und der Unterstützung des wissenschaftlichen Instituts ORBIT e.V. möchten wir an zwölf Standorten im Land Workshops mit sozialen Akteurinnen und Akteuren sowie mit Menschen in prekären Lebenslagen durchführen.
Für das zweite Quartal 2019 ist eine Abschlussveranstaltung vorgesehen.

Mehr zum Beteiligungsprozess hier: https://msagd.rlp.de/de/unsere-themen/soziale-teilhabe/armutsbekaempfung/beteiligungsprozess

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