Allianz Thüringer Becken – Interkommunale Zukunftsstadt 2030+

Wie lief der Prozess zur Aufstellung des Zukunftskonzeptes „Interkommunale Zukunftsstadt 2030+“ der Allianz „Thüringer Becken“ – bestehend aus den Städten Sömmerda, Kindelbrück, Buttstädt und der Gemeinde Straußfurt – ab? Welche Partizipationsbausteine gab es, wie wirksam war das Partizipationsverfahren, was waren förderliche und hinderliche Faktoren für den Dialogprozess und wie sieht es mit der Übertragbarkeit der Verfahrensweise aus? Diesen Fragen geht eine wissenschaftliche Evaluation des Partizipationsverfahrens durch das ISP – Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt nach.

Besonders ländlich geprägte und peripher gelegene Kommunen müssen sich, aktuell und in den kommenden Jahren großen Herausforderungen stellen. Der Zusammenschluss mit anderen Kommunen bietet dabei eine effektive und effiziente Lösungsmöglichkeit, um handlungs- und leistungsfähig zu bleiben. Die Städte Büttstadt, Sömmerda und Kindelbrück sowie die Gemeinde Straußfurt verfolgen mit ihrem Zusammenschluss zur Allianz „Thüringer Becken“ die gleiche Intention. Ende des Jahres 2014 wurde in einer gemeinsamen Absichtserklärung eine interkommunale Zusammenarbeit besiegelt. Das Bündnis, welches zunächst auf drei Jahre festgesetzt worden ist, zielt auf die gemeinsame Erschließung von Fördermitteln, der wirtschaftlichen Kooperation, einer gemeinsamen touristischen und kulturellen Entwicklung sowie der Zusammenarbeit im wohnungswirtschaftlichen Bereichen (…). Zudem gelang es der Allianz, unter planerischer Begleitung der DSK GmbH sowie wissenschaftlicher Begleitung des ISP der FH Erfurt, als eine von 52  Teilnehmern an der ersten Phase des bundesweiten Wettbewerbs „Zukunftsstadt 2030+“ teilzunehmen. Im Rahmen des Wettbewerbes wurde ein umfangreicher Dialogprozess initiiert, welcher die Beteiligung aller Teile der Stadtgesellschaft ermöglichte. Bausteine des Partizipationsverfahrens waren vier parallel stattfindende ZukunftsStadtKonferenzen, Stakeholderbefragungen im Vorfeld sowie im Nachgang des Dialogprozesses, eine Dialogische Online-Plattform sowie ein Interkommunales StadtVisionenForum. Diese waren Hauptgegenstand der vorliegenden Evaluation.

Download der Studie hier: https://www.researchgate.net/publication/303381092_Allianz_Thuringer_Becken_-_Interkommunale_Zukunftsstadt_2030_Wissenschaftliche_Evaluation_des_Partizipationsverfahrens

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